10% RABATT auf alle Pflanzen*! > ZUM GUTSCHEIN-CODE

10% RABATT auf alle Pflanzen*! > ZUM GUTSCHEIN-CODE

Zurück

Minze richtig pflanzen, pflegen und verwenden

Inhaltsverzeichnis

Wie wird Minze richtig gepflanzt?

Packen Sie die Pflanzen aus der Transportverpackung aus und wässern Sie diese falls nötig (wenn die Erde trocken erscheint). Vor dem Einpflanzen ist der schwarze Kunststofftopf an den Pflanzen bitte zu entfernen.

Minzen sind an ihren Standort nicht sonderlich anspruchsvoll. Sie können in der Sonne, aber auch im Halbschatten stehen, Hauptsache der Boden bietet ausreichend Feuchtigkeit. Mit Trockenheit können nur vereinzelte Minzen umgehen. Alle anderen wünschen eine mäßige bis erhöhte Bodenfeuchtigkeit. Ist sie gegeben, gedeiht die Minze auch in der vollen Sonne. Die meisten Minzen fühlen sich in jedem normalen Gartenboden wohl. Sehr karge Böden verbessert man vor der Pflanzung mit Humus oder Kompost. Feste Böden werden vor der Pflanzung der Minze gut gelockert. Bei einer Topfkultur kann normale Kräutererde verwendet werden.

Wie pflegt man Minze?

Wenn sich ein Kräutlein pflegeleicht nennen darf, dann ist es sicher die Minze. Zum Gedeihen fordert sie lediglich eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Blätter verdunsten reichlich Wasser. In trockenen Sommermonaten sieht man hin und wieder welke Pfefferminzpflanzen. In der Regel erholen sich die Minzen nach Wasserzufuhr ohne sichtbare Probleme. Bei starker Trockenheit können die Triebe eintrocknen. Sie werden zurückgeschnitten und kurz darauf erscheinen neue, gesunde Triebspitzen aus den Wurzeln. Nährstoffe kurbeln das Wachstum an. Hornspäne oder auch Kompost sind gute organische Dünger für die Minzen. Auf dem Balkon versorgen zwei bis drei Nährstoffgaben mit Kräuterdünger die Duftpflanzen.

Wie schneidet man Minze?

Minzen wachsen sehr schnell und sehen spätestens nach der Blüte unansehnlich aus. Ein regelmäßiger Rückschnitt, am besten in Verbindung mit dem Ernten, bringt ständig neue Triebe aus dem Wurzelstock hervor. Im Herbst stirbt der Spross vollständig ab und wird direkt über dem Boden abgeschnitten.

Das starke Wachstum der Minzen laugt mit der Zeit den Boden aus. Alle paar Jahre werden Minzen verjüngt und umgepflanzt. So hat man die wuchsfreudigen Kräuter gut unter Kontrolle und erhält ihre Wuchskraft.

Welche Verwendung hat Pfefferminz?

Minze gehört in jeden Kräutergarten und ist auch auf dem Balkon unverzichtbar. Einerseits wächst sie unkompliziert und bietet ein tolles Aroma, das Wasser, Tee, Limonaden, Cocktails oder Süßspeisen herrlich aromatisiert. Als Insektenmagnet haben sich blühende Minzen behauptet. Blütenstiele werden als Beilage in duftenden Sommersträußen geschätzt, die zuweilen in der Vase Wurzeln schlagen.

Wie trocknet man Minze?

Über das Jahr wird Minze frisch verwendet. Zur Konservierung kann Minze getrocknet werden. Geschnittene Triebe werden in kleinen Bündeln kopfüber für drei bis vier Wochen an einen schattig-luftigen Ort aufgehangen. Die getrockneten Minzsprossen werden danach in lichtgeschützte Glas- oder Keramikgefäße gefüllt und luftdicht an einen kühlen Ort aufbewahrt.

Ein Einfrieren von Minze ist möglich, jedoch eher unüblich. Minze behält beim Trocknen einen Großteil ihres Aromas. 

Weitere Informationen 

Die Minze ist eine mehrjährige Staude, die sich mit Wuchsfreudigkeit durch Ausläufer ausbreitet. Die Wuchshöhen sind arten- bzw. sortenabhängig. Die meisten Minzen werden ausgewachsen zwischen 40 bis 100 cm hoch. Je nach Art und Sorte sind die verzweigten Sprosse grün- bis rotlaubig, glatt oder behaart. Reibt man an ihnen, entweicht den Öldrüsen der Blattunterseiten ein intensives Minzaroma, teils mit markanten Fruchtnoten. In voller Blüte sind Minzen ein Spiel- und Tummelplatz für nektarsammelnde Insekten.