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Elefantenfuß richtig umtopfen – 3 Schritte zum Erfolg

Der Elefantenfuß wird eine beliebte Zimmerpflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) bezeichnet. Ihren deutschen Namen verdankt sie dem verdickten Sprossansatz, der Ähnlichkeit mit dem Fuß eines Elefanten aufweist. Botanisch nennt sich diese exotische Pflanze Beaucarnea recurvata und hat ihre Heimat in mexikanischen Trockenwäldern. Die Wuchshöhen von bis zu 8 Metern an Naturstandorten erreicht der Elefantenfuß in Zimmerkultur niemals. Dennoch kann der sukkulente Baum im Laufe der Jahre bis zu 1,5 Meter heranwachsen. Solch lange Zeiträume kann der langlebige und pflegeleichte Elefantenbaum nicht im gleichen Substrat verbringen. Alle drei bis fünf Jahre steht ein Substratwechsel an. Alte Erde verliert ihre ursprünglichen Eigenschaften und wirkt sich negativ auf die Pflanzenentwicklung aus.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um den Elefantenfuß umzutopfen?
    • Das Frühjahr bietet sich zum Umtopfen des Elefantenfußes an.
  2. Die Auswahl des richtigen Topfes und die Wahl des richtigen Standorts
    • Die Topfgröße sollte leicht größer als der Wurzelballen sein und nach dem Umtopfen wird ein heller Platz abseits der vollen Sonne gesucht.
  3. Wie wird der Elefantenfuß richtig umgetopft?
    • Man lässt vor dem Umtopfen das Substrat abtrocken, damit es sich besser von den Wurzeln löst.

 

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Umtopfen ermitteln

Das Frühjahr ist bei fast allen Pflanzen der optimale Zeitpunkt, um sie umzupflanzen oder umzutopfen. Das betrifft auch den Elefantenfuß, den man als Mexikanischer Flaschenbaum oder Wasserpalme kennt. Nach der Lichtarmut erwacht die Pflanze im Frühling und mit zunehmender Sonneneinstrahlung steigt die Pflanzenaktivität. Beim Umtopfen lassen sich Wurzelverletzungen nie vermeiden. Im Frühjahr regeneriert sich das Wurzelwerk jedoch schneller, als beim Umpflanzen im Herbst. Zimmergärtner empfehlen das Umtopfen und den Substratwechsel alle drei bis fünf Jahre. Dann ist das Substrat erschöpft und hat durch natürliche Zersetzungsprozesse seine ursprünglichen Eigenschaften verloren. Zwischenzeitlich lohnt es sich, die obere Bodenschicht auszutauschen. Das bringt neue Nährstoffe an die Wurzeln des Elefantenfußes und verbessert die Wasseraufnahme des Bodens.

 

Schritt 2: Die Auswahl des richtigen Kübels und des richtigen Standorts

Für die Kultur des Elefantenfußes wird ein recht flaches Gefäß, beispielsweise eine größere Schale, verwendet. Der verdickte Sprossansatz des Flachwurzlers kommt in diesen Pflanzgefäßen besonders gut zur Geltung. Wenn ein neuer Topf gegeben wird, sollte er ein Stück größer als der alte sein. Beim Material ist Keramik die bessere Wahl als Kunststoff. Keramik bzw. Ton ist ein Naturmaterial, in dem es seltener zu Staunässe kommt. Auf jeden Fall muss der Topf am Grund ein Abzugsloch für überschüssiges Gießwasser besitzen.

Die erste Zeit nach dem Umtopfen verbringt der Elefantenfuß am hellen Ost- oder Nordwestfenster. Obwohl er Sonne liebt, erholt er sich im leichten Halbschatten schneller und besser von den Umtopfarbeiten.

 

Schritt 3: Wie wird der Elefantenfuß richtig umgetopft?

Vor dem Umtopfen lässt man die Topferde etwas abtrocknen. Sie löst sich besser von den Wurzeln, sobald man den Elefantenfuß aus dem Topf nimmt und die alte Erde abschüttelt. Vorsicht gilt beim Abschütteln der Erde, damit nur wenige Wurzeln beschädigt werden. Man verwendet stark durchlässige Erde, am besten Substrat für Kakteen und Sukkulenten. Die groben Bestandteile sorgen für ausreichend Drainage und verhindern Staunässe. Zusätzliche Drainage schafft eine dünne Schicht aus Tongranulat oder Blähton am Topfboden. Man setzt den Elefantenfuß ein und füllt mit frischer Erde auf. Zuletzt wird der Topf angegossen, ohne das Substrat dabei auszuspülen.

Anschließend kommt die mexikanische Zimmerpflanze vorübergehend an einen halbschattigen Platz. Nach etwa 14 Tagen gewöhnt man sie langsam an die Sonne. Plötzlicher Standortwechsel in Sonnenlagen führt zu Blattverbrennungen.

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