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Gräser-Kollektion

Roter Bambus 'Chinese Wonder'

Bambusse sind ungewöhnlich faszinierende Pflanzen, die sich trotz ihrer exotischen Herkunft auch in unseren mitteleuropäischen Gärten sehr wohl fühlen. Bambus ist immergrün und er verändert sein Aussehen im Laufe der Jahreszeiten kaum. Er gehört zur Gattung der Gräser und bietet ein breites Spektrum an Sorten mit unterschiedlichen Wuchshöhen. Das macht den Bambus sehr vielseitig für die Verwendung im Garten, als attraktiver Bodendecker, als Hecke oder anstelle eines Baums. Mit der richtigen Bambus Pflege werden Sie lange Freude an ihm haben.

Bambus Pflanzung:

Graben Sie ein Pflanzloch von etwa 50 cm Tiefe. Den Erdaushub vermischen Sie am besten mit etwas Dünger. Füllen Sie das Pflanzloch fast wieder komplett mit diesem „Gemisch“ auf. Auf diese Weise versorgen Sie die Pflanze von vorneherein für lange Zeit mit zusätzlichen Nährstoffen und sparen sich für die erste Zeit das zusätzliche Bambus düngen.

Den Wurzelballen der Pflanze graben Sie dabei so ein, dass der obere Rand mit dem Rand des Pflanzlochs abschließt. Dann treten Sie das Pflanzloch leicht mit dem Fuß fest. Danach können Sie mit Erde noch eine Art „Palisade“ bilden, was das Gießen erleichtert.

Bei der Kübel-Pflanzung achten Sie bitte darauf, dass der Kübel mindestens einen Durchmesser von 50-80 cm hat, damit die Erde genug Wasser speichern kann.

Bambus: Standort & Pflege

Bambus ist nicht besonders anspruchsvoll, so dass die Bambus Pflege keine großen Ansprüche an den Gärtner stellt.

Ihren Bambus pflanzen Sie am besten an einem sonnigen bis halbschattigen, warmen Ort, wo der Wind nicht allzu stark ist. Die Bambuspflanze ist sehr durstig und muss daher regelmäßig gegossen werden, auch im Winter. Trotzdem sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Staunässe vermieden wird.

Bambus ist winterhart bis -25 Grad, wenn er im Garten wächst. Im Kübel braucht die Pflanze im Winter einen dicken Frostschutz um den Topf. Ins Haus holen müssen Sie ihn aber nicht. Anders ist es mit explizit nicht winterhartem Bambus. Der muss im Wintergarten oder im Haus überwintern.

Bambus schneiden:

Bambus ist recht unempfindlich was das Schneiden angeht. Gerade Bambus im Kübel sollte regelmäßig geschnitten werden, damit er nicht zu groß wird. Dies ist ein wichtiger Teil der Bambus Pflege. Bambus muss nur dann geschnitten werden, wenn er zu sehr wuchert. Für ein gesundes Wachstum ist kein Schnitt nötig. Schöner wirkt die Pflanze, wenn Sie vertrocknete Halme herausschneiden. Ob man seinen Bambus schneiden möchte oder nicht ist also eine Frage des Geschmacks. Nötig ist es nicht.

Garten-Tipp:

Bambus ist im Laufe der Jahre ausläufertreibend! Deshalb sollte am besten bereits bei der Pflanzung eine 70 cm tiefe Anti-Wurzelbarriere (z.B. aus dem BALDUR-Katalog, Bestell-Nr. 1048: 200x70 cm oder Bestell-Nr. 1047: 400x70 cm) an den Seiten des Pflanzlochs ausgelegt und mit eingegraben werden, damit sich die Pflanze nicht ungewollt ausbreitet!

 

Ziergras 'Indian Summer'

Ziergräser - beliebt bei vielen Gartenbesitzern

Ziergräser gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben und sie erreichen auch ganz unterschiedliche Wuchshöhen. Es gibt bodendeckende Arten und die größten Exemplare überschreiten 2 Meter. Sie gelten als relativ pflegeleicht und erfreuen sich aufgrund dieser Eigenschaften großer Beliebtheit.

Ziergräser: Boden, Wasser und Dünger

Ziergräser im Garten passen sich gut ihrem Standort an. Insbesondere Gräser aus tropischen Regionen benötigen einen durchgelockerten Boden. Anfangs ist auch eine Grunddüngung mit einem organischen Dünger oder Humus notwendig und es sollte regelmäßig gegossen werden. Ansonsten muss unbedingt Staunässe vermieden, aber in heißen Sommern auch gewässert werden. In späteren Jahren ist kein Dünger mehr nötig.

Ziergräser überwintern & Standort

Die meisten Ziergräser lieben einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort. Japansegge, Riesensegge und einige andere gedeihen auch im Schatten. Der größte Teil der Ziergräser ist winterhart, sollte aber vor großer Winternässe und zu viel Sonne geschützt werden. Die höher wachsenden Arten wie Bambus, Schilf oder Zebragras bindet man im Herbst zusammen und schützt sie mit Reisig oder Laub. Ziergräser schneiden sollte man erst im Frühjahr, auf etwa 15 cm Höhe. Die vertrockneten Halme können so im Winter noch als Kälteschutz dienen und sehen auch attraktiv aus. Beim Zurückschneiden sollten auf keinen Fall neue Austriebe mit entfernt werden. Mitunter genügt auch ein Ausrupfen der abgestorbenen Pflanzenteile. Niedrig wachsende Arten benötigen keinen Radikalschnitt. Nur einige wenige Gräser können, insbesondere wenn das Aussäen vermieden werden soll, im Herbst geschnitten werden.

Ziergräser im Kübel

Auch im Kübel gedeiht eine Vielzahl der Gräser. Da die Gefäße aber im Vergleich zum Garten weniger Erde enthalten, ist der Wurzelballen nicht so gut geschützt. Das Überwintern ist schwieriger und die Ziergräser im Kübel sollten möglichst in der Nähe von Hauswänden oder eingewickelt in Matten lagern.

Einzeln, aber auch in Kombination mit anderen Stauden können Ziergräser in jedem Garten ein besonderer Blickfang sein. Der relativ geringe Pflegeaufwand macht diese Pflanzen auch für wenig erfahrene Hobbygärtner attraktiv. Jeder findet die Sorten, die ihm zusagen und Freude bereiten.

 

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