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Gummibaum schneiden - Diese 3 Dinge sollten Sie beachten

Den Gummibaum ist in Wohnräumen sehr weit verbreitet. Seine Anspruchslosigkeit in Bezug auf Standort und Pflege machen ihn zu einer idealen Zimmerpflanze. Die Blätter behält er über das ganze Jahr und wird in der Zimmerkultur zwischen einem und zwei Metern groß. Diese Höhe kann für manche Standorte bereits zu stattlich sein, dass Schnittbedarf besteht. Der Gummibaum gilt als sehr schnittverträglich. Sobald ein Trieb gekürzt wird, setzt darunter eine neue Verzweigung ein. Beim Schneiden ist darauf zu achten, dass der austretende Milchsaft weder auf Kleidung noch textile Bodenbelege tropft. Seine Entfernung ist alles andere als Zuckerschlecken und gelingt oftmals nicht.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Gummibäume zu schneiden?
    • Als tropische Pflanze kennt der Gummibaum keine direkten Ruhezeiten, sodass Schnittmaßnahmen bei Bedarf ganzjährig vorgenommen werden können.
  2. Wie sollte der Gummibaum geschnitten werden? Welche Teile sollten geschnitten werden?
    • Dichte Sprosse werden ausgelichtet und hohe Triebe in gewünschter Höhe abgeschnitten.
  3. Was muss beim Schnitt der verschiedenen Sorten von Gummibäumen beachtet werden? Gibt es hier Unterschiede beim Schnitt?
    • Zwergformen des Gummibaumes werden seltener zurückgeschnitten, denn ihr Wuchsverhalten ist zurückhaltender.

 

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Schneiden des Gummibaumes ermitteln

Der Gummibaum ist eine außerordentlich pflegeleichte Zimmerpflanze. Schnittmaßnahmen sind nur dann erforderlich, wenn sie für einen Standort zu groß geworden ist oder ihr Spross zu dicht wird. Die Schnittmaßnahmen sind an keine bestimmten Zeiträume gebunden. Man kürzt und stutzt den Gummibaum nach individuellem Bedarf.

 

Schritt 2: Wie wird der Gummibaum richtig geschnitten?

Gummibäume wachsen zunächst straff aufrecht und es kommt vor, dass sie sich kaum verzweigen. Dieses Wuchsverhalten lässt sich korrigieren, in dem der Mitteltrieb oberhalb eines Blattes mit einer scharfen Schere gekürzt wird. Kurze Zeit später erfolgt eine neue Triebbildung aus den Blattachseln darunter. Wird dieser Vorgang mehrfach wiederholt, entwickelt der Gummibaum mit der Zeit einen so dichten Spross, dass sein Inneres wiederum verkahlt. In diesem Falle werden Zweige herausgeschnitten, dass ausreichend Licht in die Krone fallen kann.

Bedenken muss man kaum haben, Gummibäume vertragen auch stärkere Rückschnitte. Bei allen Schnittmaßnahmen sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. An den frischen Schnittwunden tritt ein zäher Milchsaft aus, der sich von Textilien nur schwierig entfernen lässt. Entweder legt man eine Folie aus oder man führt die Schnittmaßnahmen am Gummibaum im Freien durch. Nach kurzer Zeit trocknen die Schnittwunden ab und man kann die gestutzte Zimmerpflanze zurück in den Wohnraum holen.

Schneiden lassen sich Gummibäume ebenfalls für die Vermehrung. Seitentriebe werden für Stecklinge verwendet und nach 3 bis 5 Blattachseln abgeschnitten. Nach kurzem Abtrocknen der Schnittstellen, bewurzeln sie im Wasserglas.

 

Schritt 3: Verschiedene Sorten von Gummibäumen schneiden

Buntlaubige und kompaktwüchsige Sorten des Gummibaums zeigen einen deutlich schwächeren Wuchs. Durch ihr gebremstes Wachstum sind Schnittmaßnahmen nur selten notwendig. Wenn doch, dann unterscheidet sich das Schneiden nicht von dem, der restlichen Gummibaum-Sorten.

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