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Weißer Maulbeerbaum Pflege (Morus alba)

Weiße Maulbeeren sind weniger wegen ihrer Früchte bekannt, als wegen ihrer Blätter, die den Seidenraupen als Nahrung dienen und deshalb bis heute z.B. in Indien als "Futterbäume" angebaut werden. Der Name "Weiße Maulbeere" stammt nicht allein von den Früchten, die sich je nach Besonnung ebenfalls rötlich färben können, meist aber weiß bleiben, sondern in erster Linie von den weißlichen Knospen. Der Geschmack der Früchte ist so süß, dass man sie nur zu gerne direkt vom Baum nascht. Die Blätter können viele verschiedene Formen aufweisen und variieren an nur einem Baum von glattrandig bis hin zu tief geschlitzten, fingerförmigen Exemplaren.

 

Pflege & Standort

Der Maulbeerbaum ist äußerst pflegeleicht. Er verträgt Trockenheit, Hitze und karge Böden besonders gut und kommt sogar mit innerstädtischem Klima bestens zurecht. Er bevorzugt einen vollsonnigen bis halbschattigen, warmen Standort und ist unempfindlich gegenüber Wind.
Maulbeeren in Töpfen in voll belaubtem Zustand sehr reichlich und regelmäßig gießen, da der Bedarf aufgrund der großen, weichen Blätter hoch ist. Wassergaben so dosieren, dass die Erde bis zum Topfboden durchfeuchtet wird. Es darf gerne ein Vorrat im Untersetzer stehen bleiben. Wiederholte oder extreme Trockenheit führt zu Frucht- und Blattfall. Ausgepflanzte Maulbeerbäume im Gartenboden bei sommerlicher Trockenheit 1 bis 2 Mal pro Woche kräftig wässern.

 

Düngung

Aufgrund des kräftigen Wachstums ist der Nährstoffbedarf ebenfalls sehr hoch: Düngen Sie von März bis September wöchentlich mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver oder in Stäbchenform) oder verwenden Sie im März und Juni Langzeitdünger. Maulbeerbäume im Garten im Frühjahr mit Kompost oder organischem Langzeitdünger versorgen und gegebenenfalls im Juni nachdüngen.

 

Rückschnitt

Nicht zwingend nötig, aber im März jährlich möglich, um die Größe der Kronen und ihre Verzweigung zu steuern. Hinsichtlich des Fruchtholzes können Sie nichts falsch machen: Maulbeeren setzen sowohl am jungen als auch am alten Holz Früchte an.

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