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Hibiskus pflanzen - Diese 3 Dinge sollten Sie beachten

Hibiskus, oder auch als Eibisch bekannt, sind unter Gärtnern beliebte Pflanzen. Im Zimmer begeistert der Roseneibisch, der als Zimmerpflanze mit seinen farbenfrohen großen Blüten jeden Betrachter in seinen Bann zieht. In Gärten findet man den Syrischen Eibisch mit all seinen Sorten. Noch populärer die riesenblumigen Sumpfeibische, die als Garten-Hibiskus im Fachhandel angeboten werden. Mit ihren fast 40 cm großen Blüten sind sie der Blickfänger eines jeden Gartens. Ihre Kultur ist wenig schwierig und selbst für Gartenneulinge kein Problem.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Hibiskus zu pflanzen?
    • Grundsätzlich kann man eingetopfte Hibiskuspflanzen von Frühjahr bis Herbst pflanzen, wobei die Frühjahrspflanzung bevorzugt werden sollte.
  2. Welcher Standort eignet sich, um Hibiskus zu pflanzen?
    • Sonnige bis halbschattige Plätze mit feuchtem fruchtbarem Boden eignen sich ausgezeichnet für Hibiskus.
  3. Welchen Pflanzabstand und welche Pflanztiefe sollten beim Pflanzen beachtet werden?
    • Sumpfeibische werden teils bis zu 2 Meter hoch und opulente Büsche, die mindestens einen Meter zum Nachbarn Platz erhalten sollten.

 

Schritt 1: Welcher Zeitpunkt eignet sich, um Hibiskus zu pflanzen?

Hibiskus findet man im Handel als getopfte Pflanzen. Durch die Topfkultur sind sie relativ unabhängig von den klassischen Pflanzzeiten. Meistens werden die prächtigen Sumpfeibische erst im Herbst blühend angeboten. Die Pflanzung ist möglich, aber erfordert im ersten Winter einen Schutz vor starken Frösten. Frische Pflanzungen reagieren oftmals empfindlich auf Fröste und erfrieren unter ungünstigen Umständen. Aus diesem Grunde sind Frühjahrspflanzungen zu bevorzugen, denn man gibt dem Hibiskus mehr Zeit, um sich am Standort einzugewöhnen.

 

Schritt 2: Welcher Standort eignet sich, um Hibiskus zu pflanzen?

Der Name Sumpfeibisch deutet bereits auf einen Standortfaktor hin – die Bodenfeuchtigkeit. Hibiskus liebt Sonnenplätze, verträgt zudem noch absonnige Bereiche. Der Boden sollte fruchtbar, humos, frisch bis feucht sein. Um ein zügiges Wachstum zu ermöglichen, braucht die Pflanze ausreichend Nährstoffe und darf zu keinem Zeitpunkt unter Wassermangel leiden. Ungünstig sind daher leichte Böden, die zum Austrocknen neigen und kaum Nährstoffe halten können. Zwangsläufig muss die Erde mit Humus und Kompost verbessert werden. Unter diesen Gegebenheiten sind Überlegungen einer Topfkultur sinnvoller. Schwere Böden sind von Natur aus feuchter. Fügt man ihnen noch sandigen Kompost hinzu, entstehen ideale Bodenverhältnisse für den Hibiskus.

Der Syrische Eibisch wächst als Strauch und kommt mit jeder normalen Erde in der Sonne oder im Halbschatten klar. Beim Roseneibisch, der viele Wohnräume ziert, verwendet man gewöhnliche Zimmerblumenerde.

 

Schritt 3: Pflanzabstand und Pflanztiefe ermitteln

Die Frage nach der Pflanztiefe lässt sich ganz einfach mit der Topfhöhe beantworten. Der eingesetzte Wurzelballen schließt bündig mit der Bodenoberfläche ab.

Beim Pflanzabstand ist wie so häufig die endgültige Wuchshöhe ein grobes Merkmal. Die Hälfte der Wuchshöhe sollte als Pflanzabstand gegeben werden. Bei einem ca. 2 Meter hohem Sumpfeibisch ist ein Abstand von etwa einem Meter zum Nachbarn von Nöten. Lediglich bei Heckenpflanzungen, für gewöhnlich mit dem Syrischem Eibisch, wählt man die Abstände geringer, um eine dichte Hecke zu erreichen. Ausreichend sind 75 bis 100 Zentimeter Pflanzabstand in der Reihe. 

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