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Bienenbaum – Tetradium daniellii var. hupehensis / Euodia hupehensis

Auf diese Pflanze fliegen nicht nur Bienen! Der Tausendblütenstrauch (auch Bienenbaum genannt) sorgt mit seiner Blütenpracht für Furore. Aufgrund seines Duftes kennt man ihn auch als Duftesche, Wohlduftraute oder Honigesche. Und jede Bezeichnung trifft zu! Das Nektaraufkommen der Blüten ist außerordentlich hoch, dadurch werden Nutzinsekten angelockt und finden eine reiche Nahrungsquelle. Die dekorativen Früchte (ab August) sind purpurrot und werden gerne von Vögeln gefressen.

 

Standort

Ideal sind frische und humusreiche, durchlässige Böden und ein möglichst geschützter und warmer, vollsonniger bis halbschattiger Platz im Garten. Vor allem junge Pflanzen sind frostempfindlich, daher sollte der Standort ein günstiges Kleinklima haben und gut vor kalten Winden geschützt sein. Hitze und trockene Luft machen dem Bienenbaum hingegen nichts aus. Nach dem Pflanzen sollten Sie den Wurzelbereich mit Hornspänen bestreuen.

 

Pflege

Der Bienenbaum blüht von Juli bis August, er wird ca. 10 Meter hoch. Das mehrjährige, winterharte Ziergehölz ist pflegeleicht und robust. Sein Wasserbedarf ist gering, da er als Tiefwurzler auch aus tieferen Bodenschichten Feuchtigkeit ziehen kann.  Im Herbst vor dem Laubfall zeigen die Blätter eine gelbe Laubfärbung. Der Bienenbaum ist gegenüber Krankheiten und Schädlingen unempfindlich.

 

Schneiden

Da Bienenbäume am neuen Holz blühen, können Sie im Spätwinter die Blütentriebe aus dem Vorjahr auf kurze Triebstummel zurückschneiden.

 

Winterschutz

In kalten Lagen ist ein Winterschutz jüngerer Pflanzen dringend zu empfehlen. Im Herbst den Wurzelbereich mit Laub und Tannenreisig abdecken.

 

 

Früher hieß die botanische Bezeichnung Euodia hupehensis. Durch neuere genetische Untersuchungen mußte er jedoch umbenannt werden in Tetradium daniellii.

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