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Bambus pflanzen - Diese 3 Dinge sollten Sie beachten

Der zu den Süßgräsern gehörende Bambus ist eine ausgezeichnete Pflanze für die Pflanzung in Gärten oder Gefäßen. Sie findet zunehmend immer mehr Freunde, denn Bambus ist gleichermaßen attraktiv wie pflegeleicht. 

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Bambus zu pflanzen?
    • Die optimale Pflanzzeit für den Bambus ist das Frühjahr, da ihm bis zum Winter ausreichend Zeit zum Einwurzeln bleibt. 
  2. Wo sollte Bambus angepflanzt werden? Welcher Standort ist für Bambus geeignet?
    • Bambus ist seinem Standort sehr tolerant und wächst sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten.
  3. Gibt es einen Pflanzabstand und eine Pflanztiefe?
    • Die meisten Arten und Sorten des Bambus bilden Wurzelausläufer und können sich invasiv ausbreiten. Daher ist ausreichend Abstand bzw. sogar eine Wurzelsperre beim Einpflanzen ratsam.

 

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Bambus pflanzen ermitteln

Obwohl Bambus in Töpfen grundsätzlich von Frühjahr bis Herbst gepflanzt werden kann, empfehlen Pflanzenexperten eine Pflanzung im Frühling. Beim Bambus handelt es sich um immergrüne und ausdauernde Süßgrasgewächse. Durch das immergrüne Laub, das auch im Winter erhalten bleibt, reagieren die dekorativen Pflanzen in der kalten Jahreszeit empfindlich auf austrocknende Winde und Kahlfröste. Durch eine frühe Pflanzung kann sich Bambus am Standort besser etablieren und zeigt sich weniger frostempfindlich. Spätere Zeitpunkte für Pflanzungen werden in Frostperioden vorsorglich mit Vlies bzw. anderen Frostschutzmaterialien eingepackt. Gleiches gilt für Topfbepflanzungen mit Bambus, insbesondere in klimatisch rauen Lagen.

 

Schritt 2: Ermitteln Sie den richtigen Standort für Bambus

Einen passenden Standort für Bambus zu finden, stellt selbst für unerfahrene Gärtner kein Problem dar. Bambus verträgt sowohl Sonne als auch Halbschatten. Lediglich dunkle Lagen erweisen sich als ungeeignet Standort. Steht der Bambus zu dunkel, wird er länger und sparriger, sodass er seine schöne Wuchsform einbüßt. Ebenso gering sind die Ansprüche an den Boden. Jede normale Gartenerde, die weder zu fest, noch zu nass oder trocken ist, eignet sich für Bambuspflanzen.

Für eine Topf- und Kübelkultur wird herkömmliche Pflanzerde verwendet. Je nach Beschaffenheit und Zusammensetzung verbessern Sand oder andere Drainagematerialien die Struktur der Erde. Dem Einmischen dieser Grobbestandteile ist es zu verdanken, dass ein Umpflanzen des Bambus nur alle drei bis fünf Jahre notwendig ist. Die Kübel- und Topfkultur bietet sogar den weiteren Vorteil, dass die Pflanze mobil ist und sich der Standort variabel verändern lässt. Drohen die Blätter an vollsonnigen Plätzen im Sommer zu verbrennen, wird der Kübel-Bambus an einen leicht schattierten Platz umgestellt und der Boden etwas feuchter gehalten. Zudem wird in Töpfen das Wachstum beschränkt, sodass ein verselbständigendes Breitenwachstum durch Bambusausläufer ausgeschlossen wird.

 

Schritt 3: Pflanzabstand und Pflanztiefe ermitteln

Beim Einpflanzen hängt die Tiefe des Pflanzloches und somit die Pflanztiefe von der Höhe des Wurzelballens im Topf ab. Beim Einsetzen des Bambusses schließt die Oberkante mit der umgebenden Bodenoberfläche ab. Unbedingt zu berücksichtigen ist, dass das Grasgewächs in den meisten Fällen starke Ausläufer bildet und sich massiv ausbreiten kann. Es ist dringend zu empfehlen, das Pflanzloch etwas größer in Breite und Tiefe auszuheben und eine Wurzelsperre am Rand des Pflanzloches einzuarbeiten. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Wuchshöhe des Bambus. Durch sein ausgeprägtes Breitenwachstum kann und sollte man dem immergrünen Gewächs einen Abstand der halben bis vollen Wuchshöhe zum Nachbarn gewähren. 

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