Zurück

Olivenbaum richtig düngen – 3 Schritte zum Erfolg

Wenn man nicht unter der Sonne des Südens leben kann, lässt sich mit Olivenbäumen auf dem eigenen Balkon etwas die Sehnsucht stillen. Die mediterranen Gehölze mit den länglich ledrigen Blättern hinterlassen Eindruck. Als junge Bäumchen hübsch anzusehen, erlangen sie im Alter ihre typisch knorrige Optik. Ebenso schafft man es, bereits von jungen Bäumchen eigene Oliven zu ernten. Olivenbäume werden im Normalfall bei uns als Kübelpflanzen gezogen. Fürs Freiland ist es den wärmeverwöhnten Südländern im Winter zu kühl, außer man lebt in einer milden Weinbauregion. In der Kübelkultur ist immer mehr Pflege notwendig, als ausgepflanzt im Garten. Regelmäßiges Wässern und Nährstoffgaben durch Düngungen sind für Gärtner selbstverständlich.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um den Olivenbaum zu düngen?
    • Olivenbäume werden zu Beginn der Wachstumszeit im Frühjahr gedüngt.
  2. Welcher Dünger eignet sich für den Olivenbaum? 
    • Man verwendet für Olivenbäume Spezialdünger für Kübelpflanzen oder setzt maßvoll Hornspäne ein.
  3. Wie wird die Olive richtig gedüngt?
    • Bei der Dosierung sind Herstellerhinweise zu beachten.

 

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Düngen ermitteln 

Olivenbäume erhalten, wie die meisten Kübelpflanzen, im Frühjahr Nährstoffe. Zu Beginn der Wachstumsphase ist der Bedarf am höchsten. Die Nährelemente werden vom Olivenbaum aufgenommen und optimal zur Entwicklung eingesetzt. Stickstoffbetonte Düngungen können bis zum Sommerbeginn erfolgen. Danach sind kaliumbetonte Düngungen möglich, denn sie festigen das Holz und machen die Pflanze widerstandfähiger.

 

 Schritt 2: Die Auswahl des richtigen Düngers 

Im Frühjahr benötigt der langsam wachsende Olivenbaum einen Wachstumsschub mittels Stickstoffdünger. Hierzu kommen entweder Spezialdünger für mediterrane und Kübelpflanzen oder ganz klassisch Hornspäne zum Einsatz. Hornspäne sind ausgezeichnete Langzeitdünger, denn sie versorgen über Monate zuverlässig Olivenbäume mit Stickstoffverbindungen auf organischer und natürlicher Basis. Das reicht natürlich nicht, denn es sind noch weitere Nährelemente, wie Phosphor, Kalium und Spurennährelemente notwendig. Optimal wird die Olive mit Spezialdünger für Kübelpflanzen versorgt. Zitrusdünger liefert beispielsweise alle Elemente in perfekter Zusammensetzung. Mit Spezialdüngern verhindert man eine einseitige Ernährung des Bäumchens. Ein Großteil der Gärtner schwört auf den klassischen Blaukorndünger. Theoretisch spricht nichts dagegen, wenn man die Dosierung reduziert. Blaukorn ist für schnellwachsende Pflanzen konzipiert, insbesondere für saisonale Beet- und Balkonpflanzen. Wenn man die Wahl hat, sollte Blaukorn nur eine Notlösung für den schwachwachsenden Olivenbaum sein.

Nährstofflieferanten sind auch die bekannten Hausmittelchen, wie Kompost, Kaffeesatz oder Brennnesselbrühe. Sie lassen sich nur etwas schwieriger dosieren.

 

 Schritt 3: Wie wird der Olivenbaum richtig gedüngt?

Gedüngt wird die Olive im Frühjahr, am besten nach Schnittmaßnahmen. Die zugeführten Nährstoffe bewirken eine bessere Regeneration der Pflanze. Verwendet man organische Hornspäne, Pellets oder Kompost, werden diese Dünger in die obere Bodenschicht um das Bäumchen eingearbeitet. Erfahrene Gärtner tauschen in dem Zuge die obere Bodenschicht aus und mischen etwas Dünger ein. Bei Spezialdüngern handelt es handelt es sich häufig um Flüssigdünger. Man gibt das Konzentrat nach den Dosierungsempfehlungen des Herstellers dem Gießwasser bei und wässert die Olive. Die Nährstoffe werden an die Wurzeln gespült und können sofort aufgenommen werden. Bei Blattdüngern, deren Aufnahme über das Laub erfolgt, werden nicht an regnerischen Tagen oder bei voller Sonne angewendet. Die Nährsalze werden bei Regen abgespült und können unter starker Sonneneinwirkung zu Blattverbrennungen führen. 

nach oben