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Feige Pflege

Feigen schmecken frisch und auch verarbeitet zu Konfitüre ausgezeichnet. Der Feigenbaum ist ausgepflanzt an der Hauswand, z.B. als Spalier, oder an einem anderen sonnigen, geschützten Standort gut winterhart. Die Feige ist auch als Kübelpflanze geeignet, der Kübel sollte dann gegen Durchfrieren geschützt werden. Die stark gelappten Blätter sind ein attraktiver Blickfang und vermitteln im Garten einen Hauch des Südens!
Die Früchte reifen auch in unserem Klima mühelos heran - und das ab dem zweiten Lebensjahr der Pflanzen. Der Feigenbaum setzt ohne jegliche Blüten oder Vorfrüchte sofort seinen endgültigen Fruchtbehang an. So ist jedes Jahr eine leckere Ernte garantiert, besonders bei guter Fruchtfeigen Pflege.

 

Pflege & Düngung

Im Sommer in voll belaubtem Zustand sehr gut gießen, da der Bedarf an Wasser aufgrund der großen Blätter hoch ist. Wassergaben so dosieren, dass die Erde bis zum Topfboden durchfeuchtet wird. Wiederholte oder extreme Trockenheit führt zum Reifestopp der Früchte, zu braunen Blatträndern und im Extremfall zu Blattfall. Aufgrund des kräftigen Zuwachses ist der Nährstoffbedarf ebenfalls sehr hoch: Gedüngt wird mit Beginn des Austriebs bis Ende August. Später sollten Sie nicht mehr düngen, damit das Holz gut ausreifen kann. Sie können mit Flüssigdünger oder Langzeitdünger düngen. Im Winter gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Gießmenge und -häufigkeit aber an die laublose Winterruhe und den damit verbundenen, deutlich geringeren Bedarf anpassen.

 

Rückschnitt

Es ist kein regelmäßiger Schnitt notwendig. Wenn einzelne Triebe zu lang werden, können sie vor dem frischen Austrieb eingekürzt werden.

 

Verwendung

Feigen schmecken frisch gepflückt am besten. Sie können aber auch zu Kompott, Chutneys, Konfitüre, Mus und Sirup verarbeitet werden. Getrocknet munden sie ebenfalls vorzüglich, z. B. zusammen mit Nüssen, im Müsli, Brot, Kuchen und Fruchtsalat. Trockenfeigen, eingelegt in Wasser, fördern die Verdauung. Zudem sind sie reich an wertvollem Fruchtzucker.

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