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Aprikosen Pflege (Prunus armeniaca)

Die Aprikose stammt aus Nordost-China nahe der russischen Grenze, nicht aus Armenien, wie der botanische Name vermuten lässt. Sie erreichte Armenien erst nach dem 3000-jährigen Durchwandern Zentralasiens. Die Römer brachten sie schließlich 70 v. Chr. über Anatolien nach ganz Europa. Heutzutage werden die anmutigen Bäume mit der breiten, dichten Krone, den herzförmigen Blättern und den wunderbar leuchtenden Blüten insbesondere in den Mittelmeerstaaten wie Italien und Spanien angebaut. Aprikosen sollten Sie reif und weich genießen, dann entfalten sie ihr volles Aroma. Sie sind zum Beginn des Sommers das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit und Schönheit tun können, denn kein anderes Obst hat so viele Carotinoide, Mineral- und Ballaststoffe.

 

Pflege & Standort

Bei der Aprikosen Pflege sind ein paar Dinge zu beachten. Der Boden sollte durchlässig, tiefgründig, warm und feucht sein. Besonders lehmige Sandböden mit reichlichem Humusanteil sind vorteilhaft. Nasse und kalte Böden sind ungeeignet. Der Standort sollte möglichst warm und (wind-)geschützt sein. Wegen früher Blüte im März droht mehr noch als beim Pfirsich Ernteverlust durch Spätfrost. Das Holz ist dagegen weniger empfindlich gegenüber Frost. Nötigenfalls muss der Baum im Winter mit Fichtenreisig oder einer Schutzwand aus Maschendraht und Fichtenreisig bis März/April geschützt werden, damit die Blüte verzögert wird, ggf. auch noch einmal während der Eisheiligen, um die jungen Früchte vor Frost zu bewahren.

 

Bewässerung

Bitte immer darauf achten, dass die Wurzeln genügend Feuchtigkeit bekommen, sonst wirft der Baum die Fruchtansätze ab. Das ist besonders wichtig bei Blüte, Fruchtbildung und Fruchtausbildung.

 

Düngung

Düngen Sie mit Hornspänen und reichlich Kompost, der Baum hat einen hohen Nährstoffbedarf. Übermäßige Düngung mit Stickstoff ist zu vermeiden.

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