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Zucchini pflanzen - Diese 3 Dinge sollten Sie beachten

Ein beliebtestes Fruchtgemüse ist die Zucchini (Cucurbita pepo var. giromontiina / Cucurbita pepo var. pepo). Das wärmeliebende und frostempfindliche Kürbisgewächs findet immer mehr Anhänger, denn mit schon mit wenigen Pflanzen können stattliche Erträge erbracht werden. Unermüdlich fruchten sie und liefern schmackhaftes wie gesundes Gemüse. Zucchini lassen sich schon im Frühling auf der Fensterbank vorziehen. Später, nach der letzten Frostgefahr kommen die Jungpflanzen ins Beet. Schon ab Ende des Frühsommers kann mit der ersten Ernte gerechnet werden.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Zucchini zu pflanzen?
    • Zucchinis sind wärmeliebende Pflanzen, die erst nach der letzten Frostgefahr ab Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt werden.
  2. Welcher Standort eignet sich, um Zucchini zu pflanzen?
    • Sonnige Beete und frische fruchtbare Böden mit guter Durchlässigkeit sind die Standortvoraussetzungen.
  3. Welchen Pflanzabstand und welche Pflanztiefe sollten beim Pflanzen beachtet werden?
    • Zucchinis wachsen zügig und werden groß, wodurch man einen Quadratmeter pro Pflanze kalkulieren sollte.

 

Schritt 1: Welcher Zeitpunkt eignet sich, um Zucchini zu pflanzen?

Vor der Pflanzung beginnt ab Ende März die Anzucht der Zucchini-Jungpflanzen. Man sät die Samen in kleine Anzuchtstöpfe. Bis Mitte Mai entwickeln sie sich auf der Fensterbank oder im Gewächshaus zu kräftigen Jungpflanzen. Erst nach den Eisheiligen und damit der letzten Frostgefahr, werden die wärmeverwöhnten Gemüsepflanzen ins Beet gesetzt. Bei einer früheren Pflanzung sollte das junge Gemüse in kühlen Nächten mit einer Anzuchtshaube abgedeckt werden. Zucchini können bis in den Sommer hinein gepflanzt werden. Je später jedoch der Pflanztermin erfolgt, desto später die Ernte, aber auch größer die Gefahr von Mehltaubefall.

 

Schritt 2: Welcher Standort eignet sich zum Zucchini pflanzen?

Die Zucchinikultur beginnt in der Regel mit der Aussaat in geschützter Kultur. Die Samen werden in einzelne Anzuchtstöpfe in Aussaaterde gesät. Die Töpfe befeuchtet man gut und stellt sie bei 20° C an einen hellen Platz. Mit dem Erscheinen der Keimblätter werden die Pflanzen an einen leicht kühleren Platz umgerückt, um das starke Wachstum bis zur Auspflanzung abzubremsen.

Für den Gartenstandort sucht man sich einen sonnigen bis leicht schattigen Platz im Nutzgarten. Es ist empfehlenswert, dass an dieser Stelle mindestens 4 Jahre zuvor kein Kürbisgewächs angebaut wurde. Ähnlich wie bei Rosengewächsen, ermüdet der Boden bei wiederholter Kultur. Ein fruchtbarer durchlässiger Boden, weder zu feucht, noch zu trocken, bringt alles für ein gesundes Wachstum mit. Sehr mageren Böden wird im Zuge der Bodenvorbereitung Kompost oder abgelagerter Mist eingearbeitet. Bei schweren Böden empfiehlt sich der Anbau auf einem leicht aufgeschütteten Hügelbeet. Ein Gemisch aus Sand und Gartenerde sorgen als Damm für ausreichenden Wasserabzug und bessere Bodenerwärmung. Wer ein Hochbeet besitzt, kann dieses als Alternative zum Hügelbeet nutzen.

Nach den Eisheiligen setzt man die kräftigen Zucchini-Jungpflanzen aus der Vorkultur ins vorbereitete Beet. Obwohl die Gemüsepflanzen noch klein wirken, darf ihre Wuchskraft nicht unterschätzt werden. Ausgewachsen benötigen sie etwa einen knappen Quadratmeter Fläche. Zu dichte Abstände sind nicht zu empfehlen, da Konkurrenz die Fruchtbildung mindert und Pilzinfektionen fördert.

Nach dem Einpflanzen wird der Boden rund um die Zucchinipflanzen gewässert, ohne das Laub zu benetzen. Das betrifft ebenfalls das spätere Gießen, denn Mehltau überzieht die Blätter zügig.

Auf dem Balkon oder der Terrasse können Zucchinis in großen Kisten oder Betonmischkübeln mit Löchern am Boden angebaut werden. Sie werden mit Gemüseerde gefüllt. Je Gefäß wird lediglich eine Zucchinipflanze eingepflanzt. Sie benötigt diesen Platz für sich und gewinnt wahrscheinlich jeden Konkurrenzkampf.

 

Schritt 3: Pflanzabstand und Pflanztiefe ermitteln

Zucchinis werden nicht tiefer eingepflanzt als sie zuvor im Topf standen. Ein vertieftes Einsetzen führt zum Verfaulen der Sprossbasis. Beim Abstand rechnet man etwa mit einem Flächenbedarf von mindestens 80 x 80 Zentimeter, besser ein Quadratmeter pro Pflanze. Stehen Zucchinis zu eng, fällt ihre Ernte schwächer aus und die Gefahr eines Mehltaubefalls steigt.

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