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Rosmarin schneiden - Diese 3 Dinge sollten Sie beachten

Zum Standard einer jeden guten Kräuterküche gehört Rosmarin. Der immergrüne Strauch hat seine Heimat in der Mittelmeerregion. Eigentlich ist Rosmarin kälteempfindlich und wird als Kübelpflanze kultiviert. Es gibt einige Selektionen, die eine gewisse Frosthärte mitbringen und sich hierzulande als sogenannter Winterharter Rosmarin im Garten anbauen lassen. Mit Schutz in den ersten Jahren, entwickelt sich Rosmarin zu einem stattlich verholzten Busch. Gärtner sind natürlich darauf bedacht, dass er als Strauch in einer ansehnlichen Form wächst. Mit Gartenschere rückt man ihm aufs Astwerk und schneidet, was stört.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Rosmarin zu schneiden?
    • Rosmarin kann entweder im Frühjahr nach der Blüte oder im Sommer mit der Ernte geschnitten werden.
  2. Wie sollte Rosmarin geschnitten werden?
    • Im Groben sollten nur beschädigte oder störende Zweige entfernt werden.
  3. Was muss beim Schnitt der verschiedenen Sorten von Rosmarin beachtet werden?
    • Kleinere Unterschiede beim Schnitt gibt es zwischen hängenden und stehenden Rosmarinsorten.

 

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Schneiden von Rosmarin ermitteln

Rosmarin ist eine immergrüne Pflanze, die ihr Laub das gesamte Jahr behält. Eine Eigenart ist die frühe Blüte, die in geschützter Kultur (frostfreie Überwinterung) bereits ab März einsetzt. Ab Mai blüht Rosmarin, wenn er im Freiland wächst. Nach seiner Blüte ist der optimale Zeitpunkt, Rosmarinsträucher zurechtzuschneiden. Mit dem Schneiden kann man sich etwas Zeit lassen. Schnittschnittmaßnahmen sind auch noch im Hochsommer im Zuge der Rosmarinernte möglich. Ab August sollte man langsam das Schneiden beenden, denn Rosmarin braucht die restliche Zeit bis zum Winter, um neue Triebe zu bilden und sie im Gewebe zu festigen.  

 

Schritt 2: Rosmarin richtig schneiden - so wird es gemacht!

Rosmarin wächst strauchartig und verholzt. Schnittmaßnahmen sind wie bei gewöhnlichen Gehölzen notwendig, wenn Äste und Zweige ihr Eigenleben entwickeln und nicht in der gewünschten Form wachsen. Zum Schneiden wartet man bis nach dem Winter und die frühjährliche Blüte ab. Danach beurteilt man den Strauch in seiner Wuchsform. Brechen aus dem gleichmäßigen Wuchs Zweige aus, sind krank oder abgestorben, werden diese herausgeschnitten. Grüne Rosmarintriebe werden nicht entsorgt, sondern gleich als Gewürz verwendet oder getrocknet.

Etwas mehr Augenmerk beim Schneiden erfordern besondere Formen des Rosmarins. Hängende Sorten werden beispielsweise als Ampelpflanze gezogen. Aufrechte Rosmarinsorten gibt es als Bäumchen. Um sie in Form zu halten, müssen ihre Kronen ein- oder besser zweimal pro Jahr gestutzt werden. Insbesondere bei Stämmchen hat die Krone eine dekorative Wirkung, sodass herauswachsende Rosmarintriebe immer wieder eingekürzt werden.

Weitere Schnittmaßnahmen erfolgen im Zuge der Ernte bis zum Hochsommer. Geschnitten werden krautige Triebspitzen, die zu kleinen Bündeln zusammengebunden und kopfüber an luftig schattiger Stelle zum Trocknen aufgehangen werden. Nach vollständigem Trocken lassen sich die Triebe problemlos von den Zweigen streifen.

 

Schritt 3: Verschiedene Sorten von Rosmarin schneiden

Bei den Schnittmaßnahmen gibt es keine Unterschiede zwischen einzelnen Sorten. Angepasste Schnittmaßnahmen sind viel mehr Wuchsform abhängig. Rosmarin, der als Stämmchen gezogen wird, ist häufiger zu beschneiden, denn verliert er durch herauswachsende Zweige seine Form, schwindet zugleich seine Attraktivität. Gleiches gilt für hängende oder kriechende Rosmarinsorten. Damit sie möglichst buschig über den Topfrand wachsen, werden ihre Triebe regelmäßig entspitzt und die Seitenverzweigung angeregt.

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