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Baum-Tomate Pflege (Cyphomandra betacea)

Die aus Südamerika stammende Baum-Tomate ist eine immergrüne, baumartige Pflanze mit sehr großen Blättern. Baumartig bedeutet hier, dass der Stamm optisch wie verholzt wirkt und der Habitus einem Baum ähnelt. Die Baumtomate erreicht frei ausgepflanzt eine Höhe von bis zu 5 m; auch im Kübel werden nach wenigen Jahren 3 m erreicht. Die in Deutschland erhältlichen Tamarillos ähneln in Form und Farbe einer Roma-Tomate (längliche Form), sind jedoch spitzer. Die Früchte werden nicht ganz ausgereift verzehrt, sie schmecken angenehm süß-säuerlich. Zu Tomaten bestehen keine botanischen Verwandtschaften, außer dass beide der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) angehören.

 

Pflege & Standort

Sie sollte der Standfestigkeit wegen in den ersten Jahren an einem Bambusrohr o.ä. angebunden werden. Die Baumtomate ist sehr anspruchslos und kann relativ dunkel kultiviert werden, wenngleich auch pralle Sonne nach Gewöhnung nicht schadet.
Die Baum-Tomate ist nicht winterhart, kann aber bei ca. plus 5° C überwintert werden. Nach leichten Frostschäden (Triebspitzen und Blätter sind vor allem gefährdet) treibt sie problemlos wieder aus, wenn Sie faule bzw. matschige Stellen entfernen. Unter Umständen
bleibt nur ein blattloser, dicker Stängel mit abgeschnittener Spitze übrig, der aber wieder austreibt. Im Sommer ist der bevorzugte Platz draußen. Die Baum-Tomate kann zurückgeschnitten werden, wenn ihre Größe Platzprobleme nach sich zieht.

 

Bewässerung

Der Wasserbedarf ist aufgrund der großen Verdunstungsfläche (Blätter) hoch. Bei großer Hitze hängen die Blätter um die Mittagszeit mitunter schlaff herunter, was ein Zeichen für Wassermangel ist. Trotz des hohen Wasserbedarfs ist die Pflanze empfindlich  gegenüber Staunässe. Auf Übertöpfe sollte daher verzichtet werden.

 

Düngung

Flüssiger Grünpflanzendünger oder Perls fördern das Wachstum. Das Düngen sollte aber auch bei sehr großen Pflanzen nicht ganz unterbleiben, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

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