Zurück

Basilikum richtig gießen – 3 Schritte zum Erfolg

Wohl jeder hat schon seine Erfahrungen mit Basilikum (Ocimum basilicum) machen dürfen. Man nennt die beliebte Gewürzpflanze das Königskraut. So königlich ihr Aroma, so empfindlich zeigt sie sich in Kultur und Pflege. Jeder kennt das Problem, die aromatische und einjährige Pflanze kümmert bereits nach wenigen Tagen und fällt Zusehens in sich zusammen. Ursache ist eine Pilzerkrankung an der Basis, für die Basilikum anfällig ist und durch falsche Pflege begünstigt wird. Man kennt sie als Fusarium-Welke (Fusarium oxysporum). Besonders beim Gießen kann man das eine oder andere falsch machen.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Basilikum zu gießen?
    • Wenn sich die Erde bei der Fingerprobe trocken anfühlt, wird behutsam gewässert.
  2. Wie wird Basilikum richtig gegossen?
    • Basilikum wird wohl dosiert gegossen und Schwankungen zwischen Trockenheit und Nässe vermieden.
  3. Wie häufig sollte Basilikum gegossen werden?
    • Basilikum wird so häufig und wohl dosiert gegossen, dass der Boden nicht austrocknet.

 

Schritt 1: Den richtigen Zeitpunkt zum Gießen ermitteln

Gießen ist die unerlässliche Pflegearbeit beim Gärtnern. Pflanzen benötigen Wasser, denn es bildet die Grundlage für das Leben. Spätestens, wenn Basilikum welk die Blätter hängen lässt, deutet alles auf Wassermangel hin. Eigentlich darf es bei Pflanzen zu keiner Welke kommen. Starke Wechsel zwischen Trockenheit und Feuchtigkeit führen zu Pilzinfektionen im Wurzelbereich. Gewässert wird daher in regelmäßigen Abständen. Zuvor prüft man mit dem Finger, ob das Substrat noch feucht ist. Erst dann wird gewässert. Lässt Basilikum trotzdem die Blätter hängen, handelt es sich wahrscheinlich um ein Anzeichen für einen Wurzelschaden oder eine Pilzinfektion.

 

Schritt 2: Wie wird Basilikum richtig gegossen?

Basilikum, das im Freiland als Direktsaat gesät wird, ist gar nicht so anspruchsvoll. Es wird gemeinsam mit den benachbarten Gemüse- und Kräuterpflanzen gewässert. Probleme bereitet insbesondere Basilikum im Topf. Es ist der sprichwörtlich Grüne Daumen nötig, um die optimale Wasserdosierung zu finden. Basilikum reagiert anfällig auf Fusarium-Welke, einer gefürchteten Pilzkrankheit. Sie breitet sich bei hohen Temperaturen und starker Bodenfeuchtigkeit aus. Humose Kultursubstrate speichern reichlich Wasser und geben dem Pilz beste Ausbreitungsmöglichkeiten. Ursache ist oft das übermäßige Gießen der Basilikumpflanze. Die Pflanze zeigt eine Welke, obwohl der Boden feucht ist. Die Stängelbasis wird dunkel und beginnt zu faulen.

Grundsätzlich gibt man Basilikum nur so viel Wasser, dass die Erde gleichmäßig feucht, aber keinesfalls nass ist. Zusätzlich hilft es, den Oberboden um den Stängelansatz zu entfernen. Es gelangt mehr Luft an die Basis, wodurch die Pilzinfektion ausgebremst wird. Beim Wässern hat es sich bewährt, mit einem Untersetzer zu arbeiten und von unten zu gießen. Über Bodenkapillaren gelangt nur so viel Wasser ins Substrat, das eine gleichmäßige Feuchte vorherrscht. Beim Gießen verzichtet man auf eiskaltes Wasser, denn es führt zu Blattflecken. Ähnlich wirkt heißes Wasser, das durch Aufheizen im Gartenschlauch Schäden am Basilikum nach sich zieht.

 

Schritt 3: Wie oft sollte Basilikum gegossen werden?

Mehrere Faktoren bestimmen, wie häufig Basilikum gegossen werden muss. Es ist der Standort mit seinen Lichtverhältnissen, Temperatur und die Luftzirkulation, der Boden mit seiner Wasserspeicherfähigkeit, sowie die Pflanzengröße und wieviel Blattgewebe Wasser verdunstet. Je größer die Pflanze, je windiger und sonniger der Standort, desto mehr Wasserbedarf besteht für das Basilikum. Mindestens einmal täglich ist zu prüfen, ob das Substrat noch feucht ist. Fühlt es sich trocken an, wird das Basilikum maßvoll gegossen.

nach oben