Die richtige Bewässerung für den Rasen

Eine gesunde und grüne Rasenfläche lässt, in den meisten Gartenbesitzern, Freude aufblühen. Doch viele wissen nicht wie der perfekte Rasen in den eigenen Garten kommt. Entweder haben Hobbygärtner nicht den Mut an die Sache ranzugehen oder es schleichen sich, bei der Bewässerung, Fehler ein.

Denn auch bei einer leicht klingenden Aufgabe kann viel schief gehen. Damit Ihnen das nicht passiert und Sie auch eine gesunde und grüne Rasenfläche bekommen, müssen Sie nur die folgenden Punkte beachten.

Der ideale Zeitpunkt für die Rasenbewässerung

Mit der Bewässerung sollten Sie nicht zulange warten. Denn bei einer ausgetrockneten Rasenfläche benötigt es viel Zeit ihn wieder frisch zu machen. Sobald die ersten Blätter schlaff werden und einen leichten Grauton haben, ist es Zeit den Rasen zu bewässern.

Versorgen Sie Ihren Rasen möglichst morgens oder abends mit Wasser. Wichtig ist, dass Sie nicht während der Mittagszeit, wenn die Sonne auf den Rasen brutzelt, den Rasen bewässern. Der Grund dafür ist, dass das Wasser in der Hitze nicht tief in die Erde sickern kann, da die Hitze das angesammelte Wasser verdunsten lässt.

Die richtige Menge an Wasser für die Bewässerung

Da es unterschiedliche Böden gibt, benötigt jeder Boden eine andere Menge an Wasser. Wenn Sie ausgiebig bewässern möchten benötigt ein lockerer Sandboden ungefähr 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter und ein lehmiger Boden 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Dadurch kann der Boden, mit dem gespeicherten Wasser, den Rasen über mehrere Tage mit Wasser versorgen und lässt dadurch den Rasen ergrünen.

So oft bekommt der Rasen Wasser

In der Regel reicht das Regenwasser nicht aus. Daher müssen Sie selbst Hand anlegen und den Rasen mit Wasser versorgen. Hierbei stehen Ihnen mehre Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können Ihren Garten regelmäßig mit einer beschränkten Menge bewässern oder Sie bewässern Ihren Garten ausgiebig ein- bis zweimal in der Woche. Bei durchlässigen Böden ist es zu empfehlen nur selten dafür aber intensiv zu bewässern. Denn sandige und lehmige Böden speichern das Wasser länger und versorgen den Rasen über die Woche mit Wasser. Damit Sie keine Staunässe verursachen sollten Sie den Rasen mit kleinen Pausen bewässern.

Tipps für die Bewässerung

Die Rasenfläche zu bewässern nimmt viel Zeit und Wasser in Anspruch. So können Sie eine Regentonne verwenden, um mit dem gesammelten Regenwasser die Grünfläche zu bewässern. Das gesammelte Regenwasser eignet sich nämlich ideal für den Rasen und schont gleichzeitig das Portemonnaie. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie ausreichend bewässert haben, kann Ihnen ein Wurzel-Gießer helfen. Damit lassen sich auch tiefe Rasenwurzeln garantiert mit Wasser versorgen. Falls Sie Wassersparend und gleichzeitig effektiv bewässern möchten empfiehlt es sich zu einem Sprinklersystem zu greifen. Mit einem Sprinklersystem können Sie Ihre Fläche und Menge bestimmen, die mit Wasser versorgt werden soll.

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